20. Januar 2026
Tragödie in Jerusalem: Zwei Säuglinge starben, Proteste gegen die Autopsien

צילום: איחוד הצלה
Gestern ereignete sich eine Tragödie in einer Säuglingskrippe in Jerusalem.
Zwei Säuglinge starben: Leah Golovencic, ein 3 Monate altes Mädchen, und Aharon Katz, ein 6 Monate alter Junge.
Rettungsteams kamen am Ort des Geschehens an.
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Sie fanden die beiden Säuglinge bewusstlos vor. Sie versuchten, sie zu retten, aber es gelang ihnen nicht. Später brachten sie weitere 53 Säuglinge aus der Krippe zu Untersuchungen. Im Krankenhaus berichteten sie, dass diese Säuglinge unverletzt blieben.
Nach dem Vorfall berichteten Menschen in den Medien von harten Bedingungen in der Krippe. Laut Berichten war es dort sehr überfüllt. Es gab Kinder, die in Schränken und Badezimmern schliefen. Die Kindertagesstätte arbeitete ohne Lizenz und ohne Aufsicht.
Die Polizei und die Ermittler untersuchen jetzt, was passiert ist. Sie sagen, die verstorbenen Säuglinge waren in einem Raum mit einer Klimaanlage, die auf hohe Wärme eingestellt war. Sie glauben, dass die Säuglinge an Dehydration gestorben sind. Die Ermittler forderten Obduktionen der Leichen, um zu verstehen, was passiert ist. Das Gericht genehmigte die Obduktionen. Aber die Familien lehnen ab. Jetzt gibt es in Jerusalem große Proteste gegen die Obduktionen.
Die Tragödie eröffnete erneut die Diskussion über private Kindertagesstätten ohne Lizenz. Kinderbetreuung für Säuglinge in Israel ist sehr teuer. An vielen Orten zahlen Menschen Tausende von Schekel pro Monat. Nicht jede Familie hat genug Geld. Deshalb gibt es viele Kindertagesstätten ohne Lizenz. Aber sie sind nicht immer sicher. In diesem Fall endete es in einer Tragödie.


