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8. Januar 2026

Australien: Königliche Kommission zum Bondi-Massaker

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תמונה: ויקיפדיה

Der australische Premierminister Anthony Albanese kündigte die Einrichtung einer Königlichen Untersuchungskommission an.

Dies ist die mächtigste Untersuchungskommission, die in Australien eingerichtet werden kann.

Die Kommission wird sich auf das schwere Massaker am Bondi-Strand in Sydney konzentrieren.

Das Massaker ereignete sich während des Chanukka-Festes.

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Zwei Terroristen eröffneten das Feuer auf Menschen, die an einer Chanukka-Feier am Strand teilnahmen. Bei dem Angriff wurden fünfzehn Menschen getötet. Unter den Opfern waren ein Holocaust-Überlebender und ein zehnjähriges Mädchen.

Der Vorfall schockierte Australien und die jüdische Gemeinschaft weltweit. Zunächst war Premierminister Albanese gegen die Königliche Untersuchungskommission. Er sagte, es war ein langer und komplizierter Prozess. Doch er wurde stark kritisiert. Die jüdische Gemeinde forderte eine ernsthafte Untersuchung. Sie wollten eine Kommission, die auch den Anstieg des Antisemitismus in Australien untersucht.

Premierminister Anthony Albanese reagierte auf den Druck. Er erklärte sich bereit, eine königliche Untersuchungskommission einzurichten. Die Kommission wird das Massaker selbst untersuchen. Sie wird auch untersuchen, was vor dem Ereignis geschah, und die Gründe für den Anstieg des Antisemitismus. Die Ermittler werden Dokumente prüfen und Zeugen anhören. Sie werden vom Staat umfassende Befugnisse erhalten. Das Ziel ist es, die Sicherheit der Juden im Land zu gewährleisten.

Die jüdische Gemeinschaft hat die Richterin kritisiert, die ausgewählt wurde, um die Kommission zu leiten. Sie ist mit der Linken in Australien verbunden. Nichtsdestotrotz ist die Untersuchung bereits im Gange. Es wird erwartet, dass die Schlussfolgerungen im April vorgelegt werden.